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Verkehrsunfall mit Zugsgarnitur in Hermagor

Am 24. August wurde die FF Hermagor um 14.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall „Zug gegen Wohnmobil“ an den Eisenbahnübergang in Obervellach alarmiert.

 

 

Am 24. August 2017 gegen 14:15 Uhr lenkte ein 45-jähriger Urlauber aus Speyer/Deutschland sein Wohnmobil auf der Gemeindestraße von Presseggersee kommend in Obervellach, trotz der dort verordneten Längenbeschränkung, welche ihm das Befahren des entsprechenden Straßenteils verbietet, in Richtung der dort bestehenden, mittels Ampelsignal gesicherten Eisenbahnkreuzung.


Vor ihm fuhr ein 66-jähriger Pensionist aus der Gemeinde Hermagor mit seinem PKW und hielt seinen Angaben zufolge, verkehrsbedingt vor der unmittelbar an die Eisenbahnkreuzung nachfolgenden Kreuzung der Gemeindestraße mit der bevorrangten Gailtalstraße (B 111) an.






Aufgrund dieses Umstandes war es dem Urlauber aus Deutschland nicht mehr möglich, die Eisenbahnkreuzung zur Gänze zu verlassen und es kam zu einer Kollision des Hecks seines Wohnmobils mit der in Richtung Hermagor fahrenden ÖBB-Zugsgarnitur, in welcher sich insgesamt acht Fahrgäste befanden.

Sämtliche am Vorfall beteiligten Personen blieben unverletzt.

Am Wohnmobil entstand Total- an der Zugsgarnitur wie auch an sonstigen Einrichtungen der ÖBB erheblicher Sachschaden.

Aufgrund der Bergungs- und Aufräumungsarbeiten am Unfallort kam es zu Behinderungen im Zugs- wie auch im Straßenverkehr, welche bis 18:00 Uhr andauerten.

Quelle: Polizei-Presseaussendung