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Suchaktion nach vermisster Schwimmerin im Pressegger See

Eine 37-jährige Sozialarbeiterin ging am 26.08.2017, gegen 04:45 Uhr, im Beisein von vier Bekannten, über das frei zugängliche Strandbad Hermagor im Pressegger See schwimmen. Die Personen schwammen unabhängig voneinander unterschiedliche Distanzen in verschiedene Richtungen.

 

 

Nach ca. 30 Minuten war die Sozialarbeiterin abgängig und es wurde sofort eine Abgängigkeitsanzeige bei der Polizei Hermagor erstattet. Es wurde umgehend eine Suchaktion um den See und im Wasser durchgeführt, an der 100 Einsatzkräfte der FF Hermagor, FF Förolach, der Tauchergruppen der Hauptfeuerwache Villach und der FF Waiern, der Österreichischen Wasserrettung, des ÖRK Hermagor, der Polizeidiensthundeinspektion Paternion und der Flugeinsatzstelle des BMI mit dem Hubschrauber „Libelle FLIR“ beteiligt waren.

 

Vorerst wurden lediglich Bekleidungsstücke der Abgängigen in Ufernähe gefunden.

Um 06:33 Uhr meldete sich die Abgängige telefonisch beim Einsatzleiter der Wasserrettung und gab an, unversehrt zu sein. Sie wurde von der Streife der Polizei Hermagor nach Hause gebracht. Sie war unverletzt und hatte auch keine Unterkühlungserscheinungen. Die Schwimmerin hatte im Wasser die Orientierung verloren und ist in die falsche Richtung geschwommen. Beim Strandbad OSWALD in Paßriach ist sie dann an Land und zu Fuß zurück in Richtung Strandbad Hermagor gegangen. Da sie die Suchaktion aus der Ferne mitbekommen hatte, hat sie sich bei der ersten Gelegenheit bei den Einsatzkräften gemeldet.


 

 

Im Einsatz standen:

 

Feuerwehr Förolach mit TLFA 1300

Feuerwehr Hermagor mit KDO, MZF und KRF-S

Hauptfeuerwache Villach mit KDO, MTF und WDF mit Schlauchboot

Feuerwehr Waiern (Bezirk Feldkirchen) mit MTF

Berufsfeuerwehr Klagenfurt mit Tauchfahrzeug

BFK OBR Herbert Zimmermann

AFK ABI Robert Koppensteiner

 

Wasserrettung Hermagor, Villach, Sattendorf und Faak am See

Rotes Kreuz mit NEF und RTW

Polizei mit 1 Streife, 1 Diensthundestreife und Hubschrauber „Libelle FLIR“

 

Insgesamt rund 100 Mann/Frau

 

 

 

 

 

 

Quellen: Presseaussendung der Polizei Kärnten, ÖA-Team BFKdo Hermagor